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Projekthintergrund

Zwischen Leineabstiegskanal und Mittellandkanal – Abzweig Lindener Hafen – liegt das ehemalige Fabrikgelände der Continental AG. Die Reifenproduktion wurde hier im Jahr 1999 eingestellt.

Der nördlich der Wunstorfer Straße gelegene ehemalige Continental-Standort wurde mit weiteren Flächen ehemaliger Kleingärten an die Wasserstadt Limmer Gesellschaft verkauft. Das Grundstückskonsortium hat das insgesamt 23 Hektar umfassende Gelände inzwischen weitgehend geräumt und die Altlastenbeseitigung abgeschlossen.

Die alte Industriebrache soll zu einem Wohngebiet ergänzt durch gemischte Nutzungen, wie Nahversorgung und Dienstleistungen
entwickelt werden.

Im Jahr 2003 wurde ein städtebaulicher Wettbewerb durchgeführt. Der bevorzugte Entwurf ging von einer Bebauung mit etwa 650 Wohneinheiten – überwiegend Einfamilien- und Reihenhäuser – aus.
Die Grundprinzipien des damaligen Entwurfs bildeten 2005 die Grundlage des städtebaulichen Rahmenplans Wasserstadt Limmer. Im Jahr 2011 wurde dieser durh ein städtebauliches Konzept für etwa 600 Reihenhäuser und Infrastruktureinrichtungen konkretisiert.

Vor dem Hintergrund aktueller Aussagen zum Wohnungsfehlbedarf in dem 2013 ausgearbeiteten „Wohnkonzept 2025“ ist es aus Sicht der Stadt erforderlich, auf dem Gelände der Wasserstadt mehr Wohneinheiten als bislang geplant vorzusehen. Anfang 2014 stellte die Stadt Hannover einen neuen städtebaulichen Entwurf der Öffentlichkeit vor. Der Entwurf, der den Bau von bis zu 2.000 Wohneinheiten ermöglicht, stieß im Stadtteil Limmer auf große Kritik.

Wasserstadt-Entwuerfe