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Wie sieht eine sozialverträgliche Mischung von Wohnangeboten aus?

Die soziale Mischung bestimmt entscheidend das Zusammenleben in einem Wohnquartier…
…wie soll sie in der Wasserstadt aussehen?

3 Kommentare
  • Wasserlilie

    19. Dezember 2014 at 7:52 Antworten

    Die soziale Zusammensetzung einer Bewohnerschaft wird maßgeblich beeinflusst vom Verhältnis von Wohneigentum zu Mietwohnraum, von Wohnungsgrößen (1 oder 5 Zimmer), von den Mietpreisen und der Anzahl der Belegrechtswohnungen. Hier gibt es hinreichend Erfahrungen und Vorbilder in anderen Quartieren. Insofern könnte man die Frage auch DIREKT entlang dieser Stellschrauben (Bebauungs- und Eigentümerstruktur sowie Mietpreise) diskutieren.

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    Titel: sozialverträgliche Mischung
  • Dr. Ronald Kunze

    24. Dezember 2014 at 13:55 Antworten

    Es geht doch nicht nur eine sozialverträgliche Mischung von Menschen, sondern um eine nachhaltig nutzbare Mischung von Lebens- und Arbeitsformen. Neben der Wohnung als Rückzugsraum werden dafür nutzungsfreie Räume (Schalträume) für private berufliche oder sonstige Nutzungen benötigt, aber auch Gemeinschaftsräume zur Entlastung des meist zu teuren Wohnraums. Dieses noch zu definierende Angebot muss für alle Nutzer langfristig bezahlbar sein, egal ob zur Miete, bei einer Genossenschaft im Gemeinschaftseigentum oder im Enzeleigentum auf Finanzierung. Bei der Umsetzung sollten Baugenossenschaften im Vordergrund stehen, aber auch privates Einzeleigentum sollte möglich sein. Wohneigentum und Mietwohnungen kommen dann noch ergänzend hinzu. Belegrechtswohnungen an einer Ecke oder freie Belegrechte wird eine schwierige Frage.

    Zur langfristigen Sicherung der Wohnkosten sollte sich die Kommune preislimitierte Vorkaufsrechte sichern, um bei schon in wenigen Jahren denkbaren Verkäufen einzelner Wohnungen oder ganzer Objekte nicht völlig außen vor zu stehen.

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    Titel: Der Wohn- und Lebensraum muss langfristig bezahlbar sein
  • Tomas

    26. April 2015 at 12:30 Antworten

    Die neue Definition „Überwiegend 4-Stöckige Bebauung“ ist sicher ein guter Schritt in die Richtige Richtung. Ich vermisse jedoch die Bereiche der einst geplanten Reihen- und Einfamilienhäuser, die optimal zu einer Aufwertung und Auflockerung der Quartierbildes beitragen können. So wäre sicher auch das ein oder andere höhere Haus akzeptabler und auch das soziale Klientel breiter gestreut.
    Das ein oder andere höhere Haus könnte jedoch auch einen Akzentpunkt setzen, solange es nicht zu mächtig wirkt oder große Nachteile für umliegende Bereiche bedeutet.

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    Titel: Gemischte Bebauung

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