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Welche Wohnangebote und – Formen sollen in der Wasserstadt realisiert werden?

In der Wasserstadt sollen Wohnungssuchende mit unterschiedlichen Bedürfnissen ein Zuhause finden…
…welche Wohnformen wünschen Sie sich?

7 Kommentare
  • Michael Meinsen

    2. Februar 2015 at 14:32 Antworten

    Ich halte es für sinnvoll, auf dem Gelände ein Studentenwohnheim zu bauen. Der Bedarf dafür dürfte auch in den kommenden Jahren vorhanden sein.
    Und Studenten tun der sozialen Durchmischung der Wohnbevölkerung gut. Sie bringen Leben auf’s Gelände, sind jung und optimistisch. Bringen als ausländische Studenten auch internationales Flair mit. Sind aber auch diszipliniert, ehrgeizig, tolerant und gebildet – soziale Konflikte sind da nicht zu erwarten. Ganz im Gegenteil. Sie leisten einen positiven Beitrag zum Wohlfühl-Wohnen im Neubaugebiet. Und für die Studenten ist der Standort reizvoll: ganz in der Nähe zum angesagten Szeneviertel um die Limmer Straße, die Institute der Universität in der Nordstadt sind schnell und bequem mit dem ÖPNV, aber auch mit dem Fahrrad (über die Wasserkunst, Dornröschenbrücke etc.) zu erreichen. Dazu die Naturnähe. Um nur das Wichtigste zu nennen.
    Vielleicht lässt sich um das Studentenwohnheim herum eine Art Zentrum des Neubaugebiets etablieren.

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    Titel: Studentenwohnheim
  • Asteriks

    23. Februar 2015 at 10:22 Antworten

    Wünschenswert wären Häuser / bzw. große Wohnungen mit Einliegerwohnungen für zeitweise Vermietung / Nutzung zu pflegender Angehöriger oder auch Vermietung, z. B. an Studenten.

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    Titel: Mehrgenerationenhaus
  • Jörg Birnstiel

    25. Februar 2015 at 21:28 Antworten

    Da ich mich nicht mit Bauformen auskenne, kann ich nur Beschreiben, was schon funktioniert hat. 3 bis 4 Geschosse bilden Einheiten mit Großem lichtdurchfluteten, grünem Innenhof aller Gartenstadt der 20er Jahre, wo sich treffen kann, wer will. Da es nur wenige Autofahrer gibt, siedeln sich viele Studenten, Sozial Schwache, Naturbewusste, moderne Familien und ältere Menschen an. Es gibt also eine bunte Mischung, die gut tut. Wichtig sind Freiräume, Abenteuermöglichkeiten und der Erhalt alter Bausubstanz. Der zentrale Marktplatz um den Turm, Flaniermöglichkeiten das Landschaftsschutzgebiet, die Herrenhäusergärten und die Lage am Wasser, werden diese Siedlung so attraktiv machen, dass auch Mehrgenerationenhäuser mit hohem Klimastandard für wohlhabenere Menschen in Betracht kommen. Die teuren Apartments einer Hafencity HH sind in der Wasserstadt Limmer hingegen m. E. fehl am Platz. Oder mein Horizont reicht dafür nicht aus. Der Druck des oben beschriebenen Clientel aus Linden ist da. Die Wasserstadt ist der richtige Ort für viele kreative Menschen, die eine neue Heimat aus unterschiedlichen Gründen suchen wollen oder müssen.
    Jörg Birnstiel

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    Titel: Dorfplatz um den Turm, viel offen und wachsen lassen (Tempelhof), grüne Hinterhöfe für das Gemeinschaftsleben und Flanieren am Wasser als
  • Friedrich

    25. Februar 2015 at 21:51 Antworten

    Die Pläne der Stadt zielen auf eine autogerechte Schlafstadt.
    Man kann auf Straßen vor jede Haustür fahren (und dort parken), allein im 1. Bauabschnitt sind zusätzlich zu den Parkplatzangeboten entlang den Straßen 16 bis 18 Tiefgaragen eingeplant. Der “Stadtteilplatz” des 1. BA, den Frau Spengler als “einladende Quartiersmitte” angepriesen hat, soll ca. 17 weitere Stellplätze liefern (fast die Hälfte dieses Platzes also für Blech.
    Die Anordnung der Blöcke mit 18 Meter Abstand innerhalb der 4 Baufelder des 1. BA und 14 m Abstand über die Straße hinweg (Wohlgemerkt bei überwiegend 4geschossiger Bebauung) bedeutet eine Verdichtung, wie sie in keinem Vergleichsquartier in Hannover zu finden ist: Auf dem Mühlenberg stehen 2 1/2geschossige Reihenhäuser der 70er Jahre noch 18 m auseinander, in Ricklingen (entlang der Wallensteinstr.) die Reihenhäuser der Wohnungsbaugenossenschaften noch 25 m.
    Die 4geschossigen Bauten auf dem Mühlenberg sind 25 m auseinander, in Ricklingen die der 60er Jahre sogar 32 m.
    Straßenverkehr vor der Tür gibt es dort nicht.
    Zudem sind die Straßenräume zwischen den einzelnen Quartieren wesentlich großzügiger angelegt und bieten damit ein ganz anderes Gefühl – nicht die Enge, die insbesondere den 1. BA prägen wird, so denn der veröffentlichte Plan umgesetzt wird.
    Da erstaunt es nicht, dass das Verhältnis von Einwohnern zu Fläche doppelt so hoch sein soll über die gesamte Wasserstadt wie auf dem (vom Stadtbaurat als Vergleich benannten) Kronsberg oder im Gebiet Ackermannbogen in München.
    Der Vorgabe entspricht auch, dass das Quartier in 4 Handtücher zu je 50 m mit einzelnen Wohnblöcken aufgeteilt ist. Die Baupolitiker des Rates argumentieren damit, dass es sich ja nur um “Platzhalter” handele und Laien könnten sich deshalb die Gestaltungsmöglichkeiten nicht vorstellen. Mit der Bauverwaltung in Hannover erfahrene Architekten bestreiten genau dieses: Es handele sich um Bauflächen, auf denen die Gebäude entsprechend dem Plan in Größe und Ausrichtung zu erstellen seien. Die Kubatur sei der wesentliche Augenmerk des hann. Baudezernenten.
    Urbanes Leben, ein Stadtteil als sozialer Raum, wird durch diese phantasielose Aneinanderreihung von gleichförmigen Einzelblöcken nicht entstehen. Da fährt man abends vor die Haustür (Nahverkehr gibt es ja erst 10 bis 35 Jahre später), fährt mit dem Fahrstuhl nach oben oder steigt die Treppe hoch und morgens fährt man wieder zur Arbeit.
    Eben eine Schlafstadt mit geringer Aufenthaltsqualität. Da wird man auch nach Jahren die “Nachbarn” im nächsten Block nur anhand des Autos, mit dem sie vorfahren bzw. in den Tiefgaragen verschwinden, erkennen.
    Zu fordern ist dagegen eine Planung, die bereits bei den Grundrissen den Gedanken der Nutzung der Stadt als sozialem Raum (für ein Zusammenleben der Menschen) im Auge hat, die soziale Bezüge, gemeinsame Nutzungsmöglichkeiten und ein “öffentliches” urbanes Leben anregt.
    Wer mal Foucault gelesen hat, kommt noch auf einen ganz anderen Gedanken: “Herrschaftsarchitektur” prägt den 1. BA. Dabei sollte doch genau dieser “Bauabschnitt an das Alte Dorf angepasst” sein – so der Ratsbeschluss.
    Davon ist keine Spur zu erkennen, dort gibt es die höchste Verdichtung und die gegenüber der Mitte der Wasserstadt deutlich höhere und engere Bebauung.

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    Titel: Die Pläne der Stadt – eine autogerechte Schlafstadt
  • Dagmar Knoche-Hentschel

    1. März 2015 at 22:46 Antworten

    Es sollten Orte zur Begegnung geschaffen werden, wo sich jede/r angesprochen fühlt auch mal dort zu verweilen. Ein schönes Beispiel ist der interkulturelle Spielplatz in der Stärkestraße oder der Sonnenspielplatz in der Eilenriede. Das sind beispielhafte Plätze für ALLE. Es muss Sport- und Bewegungsmöglichkeiten geben. Ein Mehrgenerationenparcour wäre an der ein oder anderen Stelle schön.

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    Titel: Nachbarschaft
  • karin kellner

    16. April 2015 at 10:52 Antworten

    Für alle, die es interessiert, ein zugegeben etwas kurzfristiger Hinweis auf eine Veranstaltung im Sprengelmuseum am kommenden Dienstag, 21.4., 19.00 Uhr:
    Kino im Sprengel_Film + Diskussion: Häuser für Menschen_Humaner Wohnungsbau in Österreich
    „80% der Österreicher träumen vom freistehenden Einfamilienhaus mit Garten – allen individuellen und gesellschaftlichen Nachteilen zum Trotz, ungeachtet der ökologischen und volkswirtschaftlichen Folgen.
    Der Stadtplaner Reinhard Seiß zeigt in seinem aktuellen Film anhand von vier zeitlosen „best practices“ des österreichischen Wohnungsbaus, dass es Alternativen dazu gibt, die sowohl eine umfassende Wohnzufriedenheit als auch eine hohe Nachhaltigkeit des Wohn- und Siedlungsbaus ermöglichen – ob im städtischen, vorstädtischen oder suburbanen Raum, sowohl heute wie schon vor 40 Jahren.“
    Eintritt 5€, Studierende frei

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    Titel: Wie wollen wir wohnen?
  • karin kellner

    21. April 2015 at 16:31 Antworten

    Der Film wird im Kino im Sprengel, Klaus-Müller-Kilian-Weg 1 in der Nordstadt, gezeigt.

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    Titel: Korrektur des Veranstaltungsortes

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