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Auf dieser Seite haben wir den Katalog von Zielvorstellungen, der die Ergebnisse der bisherigen Diskussionsveranstaltungen und Online-Foren zusammenfasst, thematisch sortiert und Punkt für Punkt aufgelistet. Vielen Dank für Ihre zahlreichen Kommentare!

Wir haben Ihre Kommentare gesammelt und ausgewertet und für die Überarbeitung des Zielkataloges genutzt. Die Zielvorstellungen konnten von den Teilnehmer/-innen der Abschlussveranstaltung am 14. April 2015 in einem Meinungsbogen Punkt für Punkt bewertet werden. Die Ergebnisse der Auszählung des Meinungsbogens finden Sie hier (pdf).

 

stadtteilentwicklung-small Stadtteilentwicklung

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Präambel

Die Wasserstadt Limmer soll ein attraktives, urbanes, gemischt genutztes Stadtquartier mit einer eigenen Identität werden. Menschen unterschiedlicher Altersgruppen und Milieus sollen gerne in der Wasserstadt wohnen und arbeiten. Eine vielfältige Gestaltung und überschaubare Strukturen sollen das Gebiet prägen. Es soll so gestaltet und entwickelt werden, dass Alt und Neu in Limmer zusammenwachsen können und der Stadtteil insgesamt von der Wasserstadt profitiert.

Geschossigkeit

> Eine viergeschossige Bebauung ist für die Wasserstadt angemessen und soll sie im Schwerpunkt prägen.
> Um die Maßstäblichkeit zum alten Dorf Limmer zu wahren und einen angemessenen Übergang zu schaffen, sollten die Gebäude am östlichen Rand maximal 3-geschossig sein.

Städtebauliche Gestaltung

> Die Wasserstadt soll im zentralen Bereich von Blockrandbebauung oder durch um private Höfe gruppierte Bebauungen geprägt sein.
> Bauliche Vielfalt ist eine wichtige Rahmenbedingung für ein aktives Quartiersleben…
> Um zu einer qualitätsvollen Gestaltung zu kommen, sollten Architekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner zusammenarbeiten.
> Die Wasserstadt soll ein belebtes Quartier werden…
> Die Bestandsgebäude des ehemaligen Contiwerkes sollen erhalten und einer neuen Nutzung zugeführt werden.
> Dem Conti-Turm ist als Orientierungs- und Identifikationspunkt auch im städtebaulichen Entwurf ein hoher Stellenwert beizumessen.
> Auf dem Gelände der Wasserstadt sollte eine Gedenkstätte KZ-Außenlager Hannover-Limmer Raum finden.

Öffentlicher Raum

> In der Wasserstadt soll ein attraktives Quartierszentrum entstehen, …
> Darüber hinaus sollen attraktive öffentliche Räume mit jeweils individuellem Charakter und unterschiedlichen Qualitäten für unterschiedliche Öffentlichkeiten entstehen.

Soziale Infrastruktur und Nahversorgung

> In dem Quartierszentrum der Wasserstadt sollten Einzelhandelsangebote vorgesehen und auch ein Wochenmarkt ermöglicht werden.
> Die Einkaufsmöglichkeiten in der Wasserstadt sollen zeitnah mit der Bebauung entstehen.
> Die vorhandene Grundschule Kastanienhof sollte saniert und am Standort erweitert werden, bevor ein Neubau erwogen wird.
> Neben Bildungseinrichtungen soll die Wasserstadt weitere Angebote bereithalten, …
> Es sollen Angebote für Jugendliche geschaffen werden.
> Für Initiativen und selbstorganisierte Nutzungen sollte es multifunktionale Gemeinschaftsräume…

Freiraumgestaltung

> Qualitätsvollen Freiflächen kommt als Begegnungsorten eine hohe Bedeutung zu.
> Es sollen sowohl großzügige, attraktive und vielfältig nutzbare öffentliche Freiflächen…
> Es sollen auch nutzungsoffene Räume freigehalten werden,…
> Eine gute Wegeanbindung an weitere Grün- und Naherholungsbereiche…

Wassernutzung / Zugang

> Das Wasser soll als Alleinstellungsmerkmal des neuen Quartiers inszeniert werden,…
> Es soll geprüft werden, ob das Wasser auch als Verbindungsweg genutzt werden kann…

Lärmschutz

> An der Güterumgehungsbahn muss eine Lärmschutzwand gebaut werden.

mobi-small Mobilität

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Begrenzung der Verkehrsbelastung

> Die Einwohnerzielzahl sollte soweit begrenzt werden, …
> Es sollte berücksichtigt werden, dass auch eine Taktverdichtung der Stadtbahn…
> Um die Verkehrsbelastung soweit wie möglich zu reduzieren, …
> Es sollte vertraglich festgehalten werden, welche verkehrlichen Rahmenbedingungen…
> Der Verkehr im Bereich der Schnellwegauffahrt Linden-Nord und der Schwanenburgbrücke sollte entlastet werden.

ÖPNV-Anbinung

> Ein Stadtbahnanschluss, der die Wasserstadt direkt erschließt, ist eine zentrale Voraussetzung für die Bebauung der Wasserstadt.
  oder
> Eine gute Busanbindung sollte den ÖPNV-Anschluss der Wasserstadt sicherstellen.
Die Wasserstadt erhält eine neue Buslinie bis zur Haltestelle Wunstorfer Straße.
  oder
> Die ÖPNV-Anbindung soll über Taktverdichtungen der vorhandenen Verbindungen (Stadtbahnlinie 10 und Bus 700) sichergestellt werden. 

> Die Anbindung der Wasserstadt an den ÖPNV sollte möglichst gut sein, …
> Solange es keinen eigenen Stadtbahnanschluss gibt, sollte ein Bus-Shuttle…
> Die Buslinie 700 sollte in ihrer heutigen Form auch bei Ausbau des Stadtbahnnetzes erhalten bleiben.
> Es soll geprüft werden, ob die im Verkehrsgutachten vorgeschlagene Fußgänger- und Fahrradfahrerbrücke…
> Es sollen ausreichend wohnortnahe Haltestellen…
> Die Haltestellen sollten mit Fahrradbügeln und einem schützenden Dach ausgestattet sein.
> Es sollte eine Zubringerbuslinie zwischen der Spitze der Wasserstadt und Limmer geben.
> Es sollte ein Ruftaxi und ein Mobilitätsservice…
> Es sollte die Möglichkeit für eine Verkehrsanbindung über den Wasserweg geprüft werden.

Wunstorfer Straße

> Bei der Beurteilung der Verträglichkeit der zusätzlichen Verkehrsbelastung für die Wunstorfer Straße…
> Die Wunstorfer Straße soll perspektivisch so gestaltet werden, dass…
> Um eine attraktive Gestaltung und die Reduzierung des Durchgangsverkehrs zu ermöglichen, …
> Die Wunstorfer Straße soll in Teilbereichen als Tempo 30-Zone gestaltet werden.
> Es sollte eine Querung der Wunstorfer Straße für Fußgänger, Kinder und Schüler eingerichtet werden, …

Mobilitätskonzept für die Wasserstadt

> Alle Verkehrsarten und Verkehrsteilnehmer sollen im Straßenraum möglichst gleichberechtigt sein.
> Das Mobilitätskonzept soll zukunftsweisend gestaltet werden…
> Die schwächsten Verkehrsteilnehmer (Fußgänger und Radfahrer)…
> Die Wasserstadt sollte insgesamt verkehrsberuhigt gestaltet werden.
> Die Höchstgeschwindigkeit auf den inneren Erschließungsstraßen sollte 6 km/h betragen.
> Es sollten Fußgängerzonen eingerichtet werden.
> Wohnstraßen und Wohnwege sollten als Spielstraßen gestaltet werden.
> Auf den Sammelstraßen sollte Tempo 30 gelten.
> Die (Wohn-)Straßen sollten nicht als reiner Verkehrsraum,…
> Das Gebiet sollte alten-, behinderten- und kindergerecht sein.

Fahrradverkehr

> Eine schnelle Radwegeverbindung von der Wasserstadt zur Innenstadt…
> Die Fahrradanbindung der Wasserstadt soll mit einer Fußgänger- und Fahrradbrücke…
> Die Wunstorfer Straße sollte besser für die Fahrradnutzung ausgebaut werden.
> Das Radfahren in der Wasserstadt sollte so komfortabel wie möglich sein,…
> Es sollten Fahrradleihstationen und Bikesharing für Lastenfahrräder in der Wasserstadt eingerichtet werden.
> Es sollten ausreichend sichere Fahrradstellplätze errichtet werden. …

Umgang mit dem ruhenden Verkehr

> Das Parken der PKWs an den Gehwegen und in Wohnstraßen sollte soweit wie möglich vermieden werden.
> Es sollte eine nutzungsspezifische Anordnung der Stellplätze angestrebt werden.
> Parken am Straßenrand sollte nur in Sammelstraßen ermöglicht werden.
> PKW-Stellplätze sollten in dezentral angeordneten begrünten Parkhäusern…
> Der Stellplatzschlüssel sollte reduziert werden.
> Für Besucher und Gewerbe sollten kostenpflichtige Kurzzeitparkplätze eingerichtet werden.
> Es sollten Carsharing-/Teilautostellplätze vorgesehen werden. …
> Ebenso sollten E-Mobil-Stellplätze mit Ladestationen vorgesehen werden.
> Wünschenswert sind wohnungsnahe Fahrradabstellplätze.
> Zur Vermeidung von Kfz-Diebstahl etc. …

wohnen-smallWohnen

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Preisgünstiger und geförderter Wohnungsbau

> In der Wasserstadt soll auch preisgünstiger Wohnraum entstehen,…
> Eigentumsformen und Preissegmente sollen im Gebiet kleinteilig gemischt werden.
> Genossenschaften sollen als Bauträger besonders bevorzugt werden.
> Durch geeignete Rechtsinstrumente sollte ein Anstieg der Mieten in Limmer insgesamt im Zuge des Baus der Wasserstadt verhindert werden…

Gemeinschaftliche Wohnprojekte

> Die Realisierung von gemeinschaftlichen und insbesondere generationenübergreifenden Wohnprojekten und Baugemeinschaften sollte unterstützt werden.
> Ein Flächenkontingent sollte für gemeinschaftliche Projekte reserviert werden.
> Bei der Parzellierung der Grundstücke sollen die Bedarfe von Baugemeinschaften und Wohnprojekten berücksichtigt werden.
> Es soll auch gefördert werden, dass gemeinschaftliche Mietwohnprojekte über Bauträger verwirklicht werden.

Soziale und kulturelle Vielfalt, alter(n)sgerechte Quartiersplanung

> In der Wasserstadt soll eine kleinteilige Mischung unterschiedlicher Kulturen und Lebensstilgruppen angestrebt sowie aktiv gestaltet werden.
> Wohnungen, Gebäude und der neue Stadtteil insgesamt sollen barrierefrei gestaltet werden.
> Die Wasserstadt soll Wohnraum für Familien bieten.
> Generell soll eine Mischung von Alt und Jung angestrebt werden…
> Menschen mit Migrationshintergrund sollen frühzeitig in den Planungsprozess eingebunden werden.

Förderung von Nachbarschaften

> Die Ansiedlung von gemeinschaftlichen Wohnprojekten ist ein Beitrag zur Herausbildung von Nachbarschaften.
> Qualitätsvollen Freiflächen kommt als Begegnungsorten eine hohe Bedeutung zu…
> Das Kennenlernen von Alt- und Neu-Limmeranern sollte im Zuge der Bebauung und des sukzessiven Bezugs des Wasserstadtgeländes unterstützt werden. …